Rauschenale Kunst Promenade - Moderne Kunst erleben

4. Rauschenale Pfingsten 2026

Ausklang, Nachbetrachtung und Foto-Impressionen

Am Ende: Applaus fürs Publikum und Publikumspreis

Im bis auf den letzten Platz besetzten Café Vis à Vis hat Bürgermeisterin Alexandra Klusmann den Publikumspreis der Rauschenale vergeben – rund 400 Stimmzettel waren abgegeben worden. In einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen gab es gleich drei Gewinnende: Die meisten Stimmen als Künstlerin erhielt Inge Eismann-Nolte, gefolgt von Ismaila Diouf und Helmut Badouin.

Beim Lieblings-Kunstwerk drehte sich die Reihenfolge um: Platz 1 für „Licht und Schatten“ von Helmut Badouin, Platz 2 für die „Giraffe“ von Ismaila Diouf und Platz 3 für „Marburg 4“ von Inge Eismann-Nolte. Besonders schön: Alle 17 Künstlerinnen und Künstler lagen beim Votum des Publikums eng beieinander – ein starkes Zeichen für die Vielfalt und hohe Qualität der Rauschenale 2026. Die Fotos zeigen Helmut Badouin mit dem Siegerbild, Ismaila Diouf sowie Inge Eismann-Nolte mit ihrem Ehemann Werner vor „Marburg 4“.

 

Danke, Rauschenberg!

Ein riesiges Dankeschön geht an die Familien Fischer und Faust, die mit drei Generationen an drei Tagen im Café Vis à Vis die Gäste im Kunst-Café bestens versorgt haben - am Ende war kein Stück Kuchen mehr übrig, was sowohl für die Qualität des Angebots als auch für den großen Zuspruch spricht.

Ein ebenso herzliches Danke gilt den Helfenden von „Lauf deinen Traum“ und dem ASV Rauschenberg, die bei großer Hitze an der Scheune in der Bahnhofstraße 24a Grillwürste und kalte Getränke angeboten haben - stellvertretend genannt seien hier Uschi und Heinz Kaletsch (Foto) sowie Heinz-Dieter Henkel und Hans-Jürgen Haberzettl.

Dank gebührt auch allen Künstlerinnen und Künstlern, die nicht nur ihre Werke gezeigt, sondern an drei Tagen mit vielen Menschen über Kunst, Kultur und das Leben ins Gespräch gekommen sind.

Und ein großes Dankeschön geht an das Organisationsteam, das in nur vier Wochen die Rauschenale zurück nach Rauschenberg gebracht hat und damit dieses besondere Kunst- und Kulturwochenende möglich gemacht hat.

Manfred Günther für das Organisationsteam der Rauschenale

Rauschenale 2026: Erfolgreiche Rückkehr an Pfingsten

Wie viele Besucherinnen und Besucher die Rauschenale 2026 am Ende genau erlebt haben, lässt sich nur schwer beziffern. Klar ist jedoch: An den drei Pfingsttagen flanierten immer wieder Menschen durch Rauschenberg, machten sich auf den Weg zu den verschiedenen Orten der Kunstmeile, schauten sich die ausgestellten Werke an, kauften Kunstwerke - und suchten das Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Aus einigen Zahlen lässt sich ablesen, dass es mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher zumindest im oberen dreistelligen Bereich gewesen sein dürften: 400 Stimmzettel für den Publikumspreis wurden abgegeben, bei der Vernissage am Samstag bat Bürgermeisterin Alexandra Klusmann die rund 80 Gäste im Café Vis à Vis zusammenzurücken, damit die bis auf die Außentreppe wartenden Interessierten noch Platz fanden, bei der Verleihung des Publikumspreises waren alle Sitzplätze belegt und an einer Kunststation wurden am Sonntag 120 Kunstinteressierte gezählt.

Die Rückkehr der Rauschenale 2026 war ein so großer Erfolg, dass bereits jetzt feststeht: Auch im kommenden Jahr wird das Kunstevent wieder an den Pfingsttagen stattfinden. Ob Bürgermeisterin, Ralf Laumer als Vertreter des Landkreises bei der Eröffnung oder Gäste an den drei Tagen - sie alle betonten nicht nur die Bedeutung der Rauschenale für die Stadt, sondern auch, dass dieses Event in nur vier Wochen vom Organisationsteam um Dr. Anne Hoerder auf die Beine gestellt wurde. Diesmal und auch in den kommenden Jahren mit der Stadt Rauschenberg als Veranstalter.

Über das gesamte Pfingstwochenende führte ein etwa ein Kilometer langer Kunstspaziergang durch den Ort: An acht Standorten waren die Werke von 17 Künstlerinnen und Künstlern zu erleben.

Mehr aus www.rauschenale.com

Manfred Günther für das Organisationsteam der Rauschenale

 

 

geöffnet 23.5. von 15 (Vernissage) -18 Uhr und 24./25.5.26 von je 11-18°°

Vernissage im Café Vis a Vis, Schmaleichertorstr. 13 am 23.Mai 15 Uhr

Eröffnet wird die Rauschenale am Samstag um 15 Uhr im Vis à Vis mit einer Vernissage und Musik von Mr. Jinx an Miss Lucy. Das Café Vis à Vis öffnet für die Rauschenale nach Jahren extra wieder an den drei Tagen. Katharina Göbeler, die sowohl kunstvoll vorliest als auch erzählen kann, liest dort am Sonntag und Montag.

Die schon 2016, 2017 und 2019 dreimalig durchgeführte Ausstellung in Form einer Kunstmeile mitten in der alten Fachwerkstatt besitzt bereits Kultstatus. Die Besucherzahlen steigerten sich rasch von knapp 2000 auf über 4000 in Jahr 2019. Skulpturen, Malerei, Musik, Installationen, Fotografie, Lesungen und Musik – dazu Kunsthandwerk und Imbissstände begeisterten die angereisten Besucher.

Die Fortsetzung als Biennale scheiterte 2021 an der Corona Pandemie. Später fielen dann etliche der zuletzt 14 Ausstellungsflächen wegen Umwidmung von Gebäudeteilen weg.

Eine sog. Mini Rauschenale an drei Ausstellungsorten war 2024 dann ein erster Versuch der Wiederbelebung. Nicht zuletzt dank der unermüdlichen Anne Hoerder fanden sich weitere Orte bzw. Immobilien, deren Besitzer sich wieder „ausstellungsoffen“ zeigten. Und auch Viele der zuletzt im Jahr 2019 insgesamt 84 Aussteller interssierten sich spontan für eine Wiederaufnahme der Rauschenale.

Hans Hebestreit

Das Organisationteam der vierten Rauschenale besteht aus Anne und Ulrich Hoerder, 1. Stadtrat Manfred Günther und Frau Alexandra Klusmann als Bürgermeisterin.

Die Ausstellung verbindet die historische Fachwerk-Altstadt mit moderner Kunst. 17 Künstler stellen ihre Werke aus. Acht fußläufig erreichbare Stationen bieten abwechslungsreiche Kunsterlebnisse aus Malerei, Fotografie und Skulptur, die Besucher für innovative Kunstformen begeistern werden.

Hinweisköpfe- gefertigt von Martha Henkel- gut sichtbar vor den jeweiligen Ausstellungsorten

Für das leibliche Wohl sorgt neben dem Café Vis-à-Vis die Scheune in der Bahnhofstr. 24. Angeboten wird ein Imbiss am Kunstpfad vom ASV Rauschenberg und dem Verein Lauf deinen Traum.

Neu ist, dass ein Publikumspreis für die Ausstellung ausgeschrieben wird. Möglich ist das dank einer kleinen Unterstützung des Landkreises: Besucherinnen und Besucher können ihr Lieblingskunstwerk wählen.

Der Preis wird zum Schluss der Rauschenale im Café Vis-à-Vis verliehen.

Foto Ulrich Hoerder

Installation 2016 des Anzefahrer Künstlers Hans Schohl

Birgit Derx

Ausschmückung des Märchen-Wander- Wegs durch Anne Hoerder

Die heiligen zwei Eichen oberhalb von Rauschenberg- die zwei im Abstand von 50 Jahren (1863 bzw. 1913) gepflanzten Bäume sollen an die Völkerschlacht von Leipzig erinnern.

Werk des Fotokünstlers Werner Eismann, gezeigt 2020 in der damaligen Galerie Altes Sägewerk

im alten Backhaus

in der Kirche

Gamb'sche Scheune

Rauschenberger Rathaus mit altem Backhaus im Hintergrund

Karte mit allen acht markierten Ausstellungs-Orten:

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