Liste der ausstellenden Künstler*/innen
Hans Hebestreit, Helmut Badouin, Anne Hoerder, Werner Eismann, Inge Eismann-Nolte, Erhard Scherpf, Frauke Hubal, Jens Gregersen, Bettina Lang, Julia Lincke, Martha Henkel, Astrid Schlemmer, Stephanie Göbeler-Scheuer, Martin Weinreich, Anja Schüler, Ismaila Diouf, Diana Wegerer



Ismaila Diouf
Seit mehreren Jahren lebe und arbeite ich in Marburg.
„Meine Kunst ist ein Dialog zwischen den Kulturen und eine Erkundung der menschlichen Identität. Inspiriert von der lebendigen Ästhetik meiner Heimat Senegal und den Eindrücken meines Lebens in Marburg, verbinde ich traditionelle Motive mit zeitgenössischen Techniken. In meinen Werken geht es um Rhythmus, Bewegung und die universelle Sprache der Farben. Ich möchte Räume schaffen, in denen der Betrachter innehalten und eine Verbindung zu einer tieferen, oft verborgenen Realität finden kann.“


INGE EISMANN-NOLTE
Es gibt Bilder, auf denen immer die Sonne scheint, Bilder, die Ruhe vermitteln, Bilder, die die Fantasie beflügeln, bewegte Bilder, Bilder, Bilder, Bilder........
Das ist die Welt von Inge Eismann-Nolte, freischaffende Künstlerin im schönen Ort Amöneburg - Mardorf im Hessenland.
Ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten malerischen Ausdrucks reiht sich Seminar an Seminar, Technik an Technik, Bild an Bild.
Nach ihrer fast 30jährigen Erfahrung in ihren Berufen als Drogistin, Kosmetikerin, Farb- und Stilberaterin, Visagistin, Seminarleiterin und Coach, in denen sie sich immer wieder mit der Wirkung von Farbe und Form auseinander setzte, widmet sie sich seit 2005 schließlich voll und ganz der Malerei.
Sie erforschte intensiv die verschiedensten Maltechniken und Malmittel bei namhaften Künstlern und vertiefte ihre Kenntnisse in der Sommerakademie und durch eigene Studien.
Eine Entdeckungsreise, die wohl nie zu Ende geht. Die Freude beim Malen kommt in ihren lebendigen Bildern zum Ausdruck.
Seit 2006 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen.
Otto-Ubbelohde-Preisträgerin 2015.
Atelier für Malerei
Inge Eismann-Nolte
Ledergasse 8a
35287 Amöneburg
Telefon: 06429 6890
Email: eismann-nolte@gmx.de


Hans Hebestreit
Hans ist ein regionaler Künstler aus Ahnatal bei Kassel.
Zu malen hat er professionell 2021 angefangen und fühlte sich in seiner Rolle sehr glücklich.
Ausstellungen in Frankreich, Deutschland und Gemeinschafts- Ausstellungen über ein Art- Projekte in Basel Zürich Venedig Florida Mallorca New York.
Für Hans aus Ahnatal ist die Malerei mehr als nur ein Handwerk – es ist ein Ankommen. Die Professionalisierung im Jahr 2021 markierte den Beginn einer Reise, die von persönlichem Glück und künstlerischer Entdeckerfreude geprägt ist. Seine Werke laden den Betrachter ein, an dieser positiven Energie teilzuhaben.
Webseite: www.hebestreithans-art.com
Instagram
@hebestreithansart


Anja Schüler
"Gestalten“ – dieses Thema der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler in der Scheune in der Bahnhofstraße 24a passt ganz einfach auch zu den Werken von Anja Schüler, zu den Gestalten, die sie präsentiert. Für sie ist Gestalten zugleich ein künstlerischer Prozess: Im Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien entwickelt sie Figuren und Objekte, die sich zwischen Imagination, Geschichte und Gegenwart entfalten.
Dem Geist eines in Rauschenberg sein Unwesen treibenden Schultheißes, der seit fast 250 Jahren in den Köpfen von Menschen herumspukt sowie in nicht illustrierten Büchern umherwandelt, ist sichtbar gemacht worden – und dabei noch ins (un?)rechte Licht gesetzt.
Einem Burgfräulein, das wie die vielen Sagen und Gedichte förmlich über Rauschenberg schwebt.
Oder zwei Gestalten aus dem Hier und Jetzt: einer künstlerisch transformierten Figur aus dem Film „Fight Club“ sowie eines Computer-Nerds als Lichtgestalt.


Astrid Schlemmer
mein Blickwinkel auf Frauen ist das Portät, ich möchte die Empfindungen, die eine Frau spürt, künstlerisch mit Mimik und Gestik ausdrücken. Wichtig ist, dass mein Gegenüber mit dem Bild in Kontakt tritt. Es entsteht Kommunikation, die gedeutet werden sollte. Ich versuche mit wenigen Pinselstrichen einen Moment einzufangen. Farbkombinationen hauchen dem Objekt Leben ein, vielleicht ihr Leben? Der Spannungsbogen ergibt sich durch das männliche Geschlecht, da kommen andere Perspektiven mit ins Spiel. Wie ergänzt sich das, wo ergeben sich Widerstände? Kraft und Lebensenergie verbindet mich mit der Natur. Die Malerei begleitet mich seit meiner Kindheit. Genaueres können Sie persönlich vor Ort von mir erfahren, freue mich auf Sie.

Helmut Badouin
Neue Perspektiven sehen — Helmut Badouin zeigt aktuelle Werke bei der Rauschenale 2026
Die heimische Landschaft neu entdecken, alltägliche Gegenstände mit anderen Augen sehen und sich in Farbklängen und Licht verlieren — all das ermöglicht der Rauschenberger Künstler Helmut Badouin in seinen Bildern.
Badouins Stil ist unverkennbar: Er arbeitet mit Perspektiven, die überraschen, mit Licht, das Räume öffnet, und mit Farbstimmungen, die lange nachwirken. Seine Motive — oft heimische Landschaften oder scheinbar alltägliche Objekte — verlieren durch seine Handschrift das Gewöhnliche und gewinnen eine neue, tiefere Bedeutung. Wer sich auf seine Bilder einlässt, entdeckt auf den zweiten Blick oft mehr, als zunächst sichtbar war — und manchmal eröffnet sich dabei ein ganz neuer Horizont.
Der Rauschenberger versteht sich nicht als Künstler für ein bestimmtes Publikum, sondern als jemand, der mit anderen Menschen in den Dialog tritt. Seine Werke sind keine Rätsel, die es zu lösen gilt, sondern offene Einladungen, sich selbst darin wiederzufinden. „Ich mache Kunst für Gleichgesinnte, nicht nur für Kunstgelehrte", sagt Badouin. Und genau das spürt man: Seine Bilder wollen nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden.
Neben realistischen Darstellungen finden sich auch Arbeiten mit surrealistischen Elementen — stets geprägt von einem sehr persönlichen Stil, der bewusst mit Wahrnehmung spielt. Ob Farbkontraste, Lichtführung oder perspektivische Verfremdung: Badouin setzt diese Mittel gezielt ein, um aus dem Alltäglichen etwas Neues entstehen zu lassen. Dabei malt er ausschließlich in Öl auf Leinwand — kraftvoll, intensiv und mit großer Präzision.
Die Ausstellung ist nicht nur ein Blick auf seine neuesten Werke, sondern auch ein weiterer Schritt in der künstlerischen Entwicklung eines Malers, der seiner Heimatstadt Rauschenberg eng verbunden ist. Helmut Badouin wird an allen drei Ausstellungstagen vor Ort sein und freut sich auf Gespräche mit Besucherinnen über seine Bilder, Gedanken und Perspektiven.
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Anne Kallmann - Sie musste leider kurzfristig absagen, wie schade für sie und uns!
Zur Malerei kam ich mit Anfang 30 nach meinem Umzug nach Mallorca/ Spanien Mitte der neunziger Jahre.
Mehrere Aufenthalte an der Europäischen Kunstakademie Trier erweiterten mein kreatives Schaffen.
Das Thema meiner Arbeiten sind urbane Szenen, Architektur, Menschen und Landschaften, die bevorzugte Technik ist die Aquarellmalerei. Meine Farbpalette besteht aus kräftigen Farben, und Kontraste entstehen durch das Aufeinandertreffen von Primär- und Sekundärfarben unterschiedlicher Intensität.
Die Variations- und Ausdrucksmöglichkeiten von Farben sind dabei vielfältig.
Es geht mir nicht um eine genaue Wiedergabe des Gesehenen, sondern vielmehr darum mittels Farbe und Form die Gegenständlichkeit auf ein Minimum zu reduzieren, wobei die Farbe gerne von ihrer allgemein assoziierten Bedeutung gelöst wird.
Klar umrissene Formen werden mit weniger definierten verbunden.
Das Gegenständliche ist für mich nicht nur die konkrete Erscheinung, sondern ich überlasse dessen Wahrnehmung den Betrachterinnen und Betrachtern.

Bettina Lang
mein Name ist Bettina Lang und ich komme aus Romrod. Ichstricke für mein Leben gerne.Mit meinen Händen und einem Knäuel guter Wolle ein Unikat schaffen ist unbeschreiblich.
Genauso geht es mir mit meinem zweiten Hobby. Mit Steinen aus ganz Europa stelle ich 3D Kieselsteinbilder her. Ebenso die Meerglaskollagen.


Julia Lincke
Meine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Objekt, Archiv und Erzählung. Ausgangspunkt sind Dinge des Alltags – Fundstücke, Überreste, scheinbar Banales- ,die ich sammle, ordne, überhöhe und neu kontextualisiere. Mich interessiert, wie Bedeutungen entstehen: durch Zuschreibung, Wiederholung, Präsentation – und durch das, was wir bereit sind, in Dingen zu sehen.
In meinem fortlaufenden Projekt "Aus dem Archiv einer Wirklichkeitsschiffbrüchigen" entstehen Alltagsaltäre, Denkzeichen und fragile Archive des Unfertigen.
Mit einer sich Zuschreibungen verweigernder, humorvoller Haltung begegne ich der Welt suchend - um in Dialog zu treten und Menschen als Mitbeteiligte der Kunst zu gewinnen. Mich interessiert, wie sich Bedeutung im Alltag bildet und verschiebt. Meine Arbeiten sind bewusst zugänglich angelegt und laden dazu ein, eigene Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Oft entstehen daraus Gespräche, die Teil der Arbeit werden.


Anne Hoerder
Lange Jahre war Anne Hoerder eine ambitionierte Malerin. Diese Ära endete ausgerechnet 2001 mit der Verleihung eines ersten Preises bei einem bekannten Malwettbewerb in Brassempouy in Frankreich Denn der selbsthergestellte Bildrahmen bestand aus Gips, angefertigt im Atelier des Stuckateurs Alain in Salies de Béarn.
Seither war es um die Malerin geschehen: Ihre bis heute andauernde Leidenschaft für das Skulpturieren war geboren. Dabei kommen mittlerweile die unterschiedlichsten Materialien zum Einsatz. Es folgten viele erfolgreiche Ausstellungen und Wettbewerbe.
Seit 2010 entstanden dann in Rauschenberg in ihrem Atelier viele weitere Werke.
Ausstellungen erfolgten bei den Marburger Kunsttagen, als zeitweises Mitglied der Galerie Haspelstrasse 1 in Marburg, in der Galerie im Glashaus in Rauschenberg, im alten Schloß Homberg/Ohm etc.
In Rauschenberg engagierte sie sich für die Ausschmückung des hiesigen Teils des Märchenwanderweges.
Nicht zuletzt brachte sie die Idee einer Rauschenberg umfassenden Kunstausstellung in Form der Rauschenale auf und realisierte sie zusammen mit ihrem Mann.
Trägerin des Otto-Ubbelohde Preises 2018


Werner Eismann
* 24. Oktober 1957 in Marburg/Lahn
Skorpion – Fotokünstler – Musiker
Mit zwölf Jahren die erste Gitarre, mit dreizehn die ersten Gigs: Werner Eismanns Leidenschaft für Musik und künstlerisches Schaffen entwickelt sich früh – und bestimmt bis heute sein Leben. Er komponiert, arrangiert, experimentiert auf verschiedenen Instrumenten und ist mit seinen erfolgreichen Bands Softeis und Purple als virtuoser Musiker bekannt. Seit er vor 15 Jahren die Fotografie für sich entdeckte, setzt er seine künstlerische Kreativität auch im Umgang mit Licht, Formen und Farben ein: Aus Fotos werden Kunstwerke, Farbspiele und Lichteffekte verwandeln die ursprüngliche Kulisse in
bewegte und bewegende Szenen. Banale Situationen bekommen mit seiner „Wusch-Technik“ eine völlig andere Perspektive und geben dem Betrachter das Gefühl, für einen Augenblick in einer anderen Welt zu stehen – schrill, surreal, futuristisch.
Mittels Lichteffekten wandelt er die Kathedrale von Mallorca zu einem märchenhaften Gebilde, die abendliche Aufnahme einer Einkaufspassage in Rom erweckt durch Licht und Spiegelungen das Gefühl von tiefer Räumlichkeit. Mehrere Bilder aus der Hauptstadt Berlin drücken den Wandel der Zeit im Denken und Handeln der Gesellschaft aus. Geometrisch gesetzte „Wusches“, vermischt mit Blautönen, lassen den Potsdamer Platz kalt und distanziert wirken. Schärfe und Unschärfe am Sony Center bringen mehrdimensionale, berauschende Ebenen hervor. Die konträre Verbindung von weichen und harten Formen, Schärfe und gleichzeitiger Unschärfe, ausgeprägten Licht- und Schattenverhältnissen schafft Kompositionen mit intensiver Tiefenwirkung. Durch fragmentale Überlagerungen entstehen neue Berührungspunkte. Konkretes wirkt abstrakt, Materie lebendig, Landschaft unwirklich, Gebäude erscheinen mal kühl, mal anziehend. In seinem Werk öffnet der Fotokünstler den Blick für die unterschiedlichsten Wirkungen gegenwärtiger Architektur.
Der Fotograf Werner Eismann ist ein konzentrierter Beobachter seiner Motive, der Künstler verwandelt Orte der Gegenwart durch eindrucksvolle Inszenierungen in neue Räume.


Jens Gregersen
Jens-Peter Gregersen betreibt Bildhauerei aus Freude am Schaffen bleibender Werte. Seine Werke sind traditionell erarbeitete Kunstwerke, die dem Erkennbaren verpflichtet sind und keine erklärenden Titel benötigen oder gedankenschwere Interpretationen einfordern. Seine Skulpturen zeigen eindrucksvoll, dass der örtlich abgebaute Sandstein weit mehr als nur Mauern und Fundamente liefern kann, sondern auch differenzierte, ausdrucksreiche menschliche Darstellungen. Weiterhin werden Bronze-Plastiken ausgestellt. Diese wurden in Ton oder Wachs geformt und in der Kunstgiesserei Bieber in Bischoffen in Bronze gegossen.

Erhard Scherpf
- Ausbildung:
naturwissenschaftlich-technische Ausbildung in Frankfurt am Main
Studium Visuelle Kommunikation / Experimentelle Fotografie an der Hochschule für bildende Künste,
Universität GhK Kassel
- Tätigkeit
seit 1988 selbstständig, Schwerpunkte: Architekturfotografie, Industriefotografie, Werbefotografie,
eigene fotografische und künstlerische Projekte in Experimenteller Fotografie
1987 - 2015 Ateliers in Kassel
lebt seit 2009 und arbeitet seit 2015 in Bad Zwesten
- Arbeitsschwerpunkt: Experimentelle Fotografie zu den Themen
Zeit + Fotografie unter dem Titel "Dromovisionen" / “Raum-Zeit-Verdichtungen"
Tanz - + Bewegungsstudien: Stehende Dauer / durée "Die Essenz der Bewegung"
Körperbilder zu Polytrauma, Haut, Akt vs. Nackt, Tattoo, Piercing, Alter, Krankheit, Trauer, Sterben, Freier Fall, Dermagramme
Arbeiten zu Tiermumien unter dem Titel "Tote Tiere"
- Mitgliedschaften: BBK Kassel Nordhessen e.V., VG BildKunst, u.a.

Martha Henkel
FiguraEs
Mein Name ist Martha Henkel, ich zeige Figuren aus Pappmaché, die sich in Pose stellen. Zur Herstellung dieser Figuren benötige ich Zeitungen, Packpapier, Karton, Draht, Klebeband, Papierflocken, Tapetenkleister und Farben. Der Herstellungsprozess dieser Figuren dauert relativ lange. Zuerst wird mit Draht ein Gerüst gebaut, dass mit Karton und Klebeband ummantelt wird. Dann werden mehrere Lagen Pappmaché aufgetragen. Jede aufgetragene Schicht muss durchtrocknen bevor die nächste aufgetragen werden kann. Jede „FiguraEs“ ist ca. 45cm hoch und mit Acylfarbe bemalt.

Frauke Hubal
Mit viel Begeisterung für Kunst und Kultur habe ich meine traditionelle Handwerksausbildung zur Holzbildhauerin in Oberammergau gemacht. Seitdem bin ich nicht nur künstlerisch aktiv, sondern arbeite auch regelmäßig an spannenden Kulturprojekten – z. B. fürs Theater, Museum oder öffentlichen Raum.
Seit 202BBK Regionalverband Marburg-Mittelhessen, (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler) Atelierplatz im Historischen Schwanhof, Marburg
BBK Landesverband Hessen (Vorstand seit 2025)
2018 – 2021 M.A. Kulturwissenschaften (Schwerpunkt:Kunstpädagogik) Justus-Liebig Universität Gießen"Das Urbild eines Kunstwerks ist nicht eine wirkliche, lebende Gestalt, obwohl sie der Anlaß dazu sein kann. Das Urbild ist nicht Fleisch und Blut, es ist geistig. Es ist ein Bild, das in der Seele des Künstlers seine Heimat hat."
- Hermann Hesse: Narziß und Goldmund -


Martin Weinreich

Stephanie Göbeler-Scheuer
Vielleicht ist es mit meiner Kunst wie in einem Wimmelbuch.
Mein Leben lang ist sie schon da, auf jeder Seite. Manchmal verliere ich sie aus den Augen, weil das Gewimmel des Alltags sich groß, laut und grell in den Vordergrund drängt. Dabei ist sie eigentlich die Hauptperson der Geschichte.
In erster Linie mag ich es künstlerisch zu sehen, inspiriert zu sein und zu arbeiten. Ich verliere dann Raum und Zeit um mich.
Es bewegen mich alltägliches, Licht & Schatten, der skurrilen Moment, Gebrauchsspuren & Verwitterung, flirren, Neuentstehung, Spiegelungen, das Kleine & Feine, Sehgewohnheiten, Assoziationen, Empfindungen, Wertigkeit von Materialien und ihr Einsatz im Alltag, Seelenleben in der Gesellschaft.
So entstehen Fotografien, Zeichnungen, Arbeiten aus Ton und allem wonach mir gerade ist.
Meine Arbeiten sind im ersten Augenblick meist still und unauffällig, für manche fast unsichtbar. Wer sich darauf einlässt sie zu entdecken kann seine Freude haben, kann berührt sein, kann bewegt sein.
Zuhause bin ich in Rauschenberg-Albshausen. Mit Ton arbeite ich schon seit meiner frühen Jugend. Nebenberuflich studierte ich Kunstgeschichte und Grafik und Malerei an der Philipps Universität-Marburg. 2006 schloss ich das Studium erfolgreich ab. Meine künstlerische Ausbildung erfuhr ich u.a. bei Professor Günter Schäfer, Professor Eckhard Kremers und Helmi Ohlhagen.
Seit meinem Studium nehme ich regelmäßig an Ausstellungen teil.
Preisträgerin des Jury-Kunsttage-Preis 2026 der Kunsttage Marburg-Biedenkopf 2026
